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Image by Nichika Sakurai

Nyerere Nationalpark
Die ultimative Wildnis-Safari am Rufiji – wasserreich, ursprünglich, wenig besucht

Den Zauber der Wildnis kann man nicht erklären – man muss ihn erleben.

Warum der Nyerere Nationalpark so einzigartig ist

Das Rufiji-Labyrinth

Hier bestimmt Wasser den Takt: Der Rufiji-Fluss verzweigt sich in Seitenarme, Seen und kleine Deltas und schafft ständig neue Lebensräume – von Miombo-Wald bis zur offenen Flussaue.

Auf der Bootssafari sind Sie nah dran: Flusspferde grunzen im Schilf, Krokodile liegen auf Sandbänken, und darüber kreisen Seeadler und bunte Eisvögel.

Wenn morgens Nebel über dem Rufiji hängt und die ersten Sonnenstrahlen das Wasser silbern machen, fühlt sich Nyerere an wie ein Afrika, das kaum jemand teilt – ruhig, weit und ursprünglich.

Image by Bart van der Lugt

Boot, Pirsch, zu Fuß & Nacht

Nyerere bietet Abwechslung, die man im Norden selten so kombiniert: Pirschfahrten im offenen Geländewagen führen zu Löwen, Elefanten und Büffeln – und danach geht es aufs Wasser.

Zu Fuß lesen Sie Spuren im Sand, entdecken Termitenhügel, kleine Antilopen oder die Pflanzenwelt am Rand der Feuchtgebiete. Vom Boot aus erleben Sie dieselbe Wildnis aus einer ganz anderen Perspektive.

In ausgewählten Camps kommt die Nacht dazu: Wenn es abkühlt, beginnt das große Lauschen – und im Scheinwerferlicht tauchen plötzlich Augen, Schatten und Geräusche auf, die tagsüber verborgen bleiben.

Image by Bart van der Lugt

Ehemals Selous: Wildhunde

Der Nyerere Nationalpark entstand 2019 aus dem nördlichen Teil des Selous-Schutzgebiets – deshalb wird er oft noch unter „Selous“ gesucht. Heute ist er der größte Nationalpark Tansanias und bleibt erstaunlich wenig besucht.

Berühmt ist die Region für Afrikanische Wildhunde: Mit Glück sehen Sie ein Rudel bei der Jagd – ein seltenes Safari-Highlight in Ostafrika.

Dazu kommen Flusspferde und Krokodile am Rufiji sowie eine starke Vogelwelt mit Fischadlern, Goliathreihern und Eisvögeln. Auf den Ebenen warten die Klassiker: Löwe, Leopard, Elefant und Büffel.

Image by Dmitrii Zhodzishskii

Highlights im Nyerere Nationalpark

Am Morgen glitzert der Rufiji wie flüssiges Silber, am Ufer knackt es im Schilf – und irgendwo ruft ein Fischadler. Tagsüber folgen Sie auf Pirschfahrt den Spuren im Staub, später tauschen Sie den Jeep gegen das Boot und treiben durch stille Seitenarme. Und nachts zeigt Nyerere seine leise Magie – Selous hat dieses Gefühl bereits 1893 eingefangen: „Der Mond stieg bald weit über die Bäume und warf ein sanftes, weißes Licht über das von Wald bedeckte Land.“ Am Feuer oder auf der Terrasse mit Blick aufs Wasser merken Sie: Nyerere ist nicht „mehr Tiere“ – sondern mehr Wildnis.

Image by Lucas George Wendt

Rufiji Bootssafari

Im Nyerere Nationalpark gleiten Sie auf der Bootssafari auf dem Rufiji an Krokodilen und Flusspferden vorbei, während Fischadler, Reiher und Eisvögel die Ufer beleben.

Rufiji Bootssafari

Image by Aron Marinelli

Sümpfe im Süden & Flusspferde

In den Sümpfen und Überschwemmungsebenen im Süden des Nyerere sammeln sich Tiere am Wasser. Flusspferde, Wasservögel und oft auch Büffel sorgen für Szenen aus nächster Nähe.

Sümpfe im Süden & Flusspferde

Image by Jonathan Gensicke

Afrikanische Wildhunde

Eines der seltensten Highlights in Nyerere: Afrikanische Wildhunde jagen im Rudel – schnell, fokussiert, als eingespieltes Team. Eine Jagdszene, die man nicht vergisst.

Afrikanische Wildhunde

Image by Ji Heng Lee

Nachtpirschfahrten

Im Nyerere bieten ausgewählte Camps Nachtpirschfahrten an. Im Scheinwerferlicht leuchten die Augen von Raubkatzen, Büffeln und anderen nachtaktiven Tieren.

Nachtpirschfahrten

Image by Jeremy Boley

Sundowner am Rufiji

Wenn das Licht weich wird, genießen Sie den Sundowner am Rufiji – am Feuer oder auf der Terrasse. Dazu Geräusche des Flusses und Wildnis direkt

Sundowner am Rufiji

Image by Ed Wingate

Walking Safari

Auf einer geführten Wanderung im Nyerere Nationalpark lesen Sie Spuren, entdecken Pflanzen und die kleinen Details des Buschs – ein intensives Safari-Erlebnis auf Augenhöhe der Wildnis.

Walking Safari

Beste Reisezeit für den Nyerere Nationalpark

Im Nyerere Nationalpark bestimmen Trocken- und Regenzeiten, wie dicht sich Tiere am Wasser sammeln, wie grün der Busch ist – und ob Bootssafaris besonders gut möglich sind.

Unsere Vorschläge für Ihre Nyerere Safari

Der Nyerere National Park am Rufiji bietet eine enorme Vielfalt: Pirschfahrten, Bootstouren und Walking Safaris – zu Fuß durch den Busch. Alles ruhig, ursprünglich und abseits der Hauptrouten. Damit Sie aus dieser Fülle die passende Mischung finden, haben wir Routenvorschläge zusammengestellt, die Tierbeobachtung, Flusslandschaft und echtes Wildnisgefühl stimmig verbinden. Von entspannt am Fluss bis intensiv im Busch – jede Route hat ihren eigenen Rhythmus.

Classic Northern Circuit

Tarangire → Serengeti → Ngorongoro

Best for: First-timers, Big 5 seekers

Duration: 5–7 Days

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Classic Northern Circuit

Tarangire → Serengeti → Ngorongoro

Best for: First-timers, Big 5 seekers

Duration: 5–7 Days

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Classic Northern Circuit

Tarangire → Serengeti → Ngorongoro

Best for: First-timers, Big 5 seekers

Duration: 5–7 Days

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Classic Northern Circuit

Tarangire → Serengeti → Ngorongoro

Best for: First-timers, Big 5 seekers

Duration: 5–7 Days

Hilfreiche Tipps für Safari-Reisende im
Nyerere Nationalpark

Ob Pirschfahrt im offenen Geländewagen, Bootssafari auf dem Rufiji oder Walking Safari zu Fuß: Mit ein paar einfachen Vorbereitungen wird Ihre Zeit im Nyerere Nationalpark angenehmer – und intensiver. Mit diesen Tipps sind Sie bestens vorbereitet, um das Abenteuer entspannt genießen zu können.

Was Sie einpacken sollten

  • Kleidung in neutralen Farben

  • Zwiebelprinzip mit leichten Schichten

  • Sonnenhut und Sonnenbrille

  • Bequeme, geschlossene Schuhe

  • Fernglas und Kamera mit Zoomobjektiv

  • Insektenschutzmittel und Sonnencreme

  • Weiche Reisetaschen statt Koffer

  • Ein Reiseadapter, für Typ G, D

 

Erfahren Sie hier mehr

Was Sie erwartet

  • Pirschfahrten frühmorgens und am Nachmittag

  • Bootssafaris auf dem Rufiji und seinen Seitenarmen (saisonal)

  • Dazwischen Zeit zum Entspannen in Lodge oder Camp

  • Staubige, teils holprige Pisten gehören dazu

  • Offene Geländewagen: Tierbeobachtungen oft nah

  • In ausgewählten Camps Walking Safaris zu Fuß oder Nachtfahrten möglich*

(*abhängig von Lodge und Verfügbarkeit)

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Einreisebestimmungen

  • Touristenvisum erforderlich, e-Visa empfohlen

  • Gelbfieberimpfung bei Einreise aus Risikogebieten oder Transit > 12 h

  • Reisepass min. 6 Monate über Einreisedatum gültig

  • Rück- oder Weiterflugnachweis erforderlich (Rückflugticket)

  • Ein-/Ausfuhr von tansanischen Schilling (TZS) verboten

  • Bargeld > 10.000 USD muss  deklariert werden

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Häufig gestellte Fragen zur
Nyerere Nationalpark Safari

Der Nyerere Nationalpark ist 2019 aus dem Selous-Schutzgebiet hervorgegangen. Er ist der größte Nationalpark Tansanias – und wird trotzdem selten zuerst genannt. Eigentlich ganz zu Unrecht: RufijiFluss, Bootssafaris und viel Raum machen ihn zu einer der ursprünglichsten Safari-Regionen des Landes.

1. Wie viele Tage sollte man für den Nyerere Nationalpark einplanen?

Empfehlenswert sind mindestens 2 Nächte, besser 3. So bleibt Zeit für mehrere Pirschfahrten zu verschiedenen Tageszeiten – plus Bootssafari auf dem Rufiji und je nach Camp auch Walking Safari oder Nachtfahrt.

2. Ist der Nyerere Nationalpark für Kinder geeignet?

Ja – viele Lodges und Camps sind familienfreundlich, und Pirschfahrten lassen sich gut an Tempo und Aufmerksamkeitsspanne anpassen. Je nach Unterkunft gibt es für einzelne Aktivitäten Mindestalter, besonders für Walking Safaris. Wir wählen die passende Lodge und den passenden Ablauf für Ihre Familie.

3. Welche Tiere kann ich im Nyerere sicher erwarten?

Sehr häufig: Elefanten, Büffel, Flusspferde, Krokodile und viele Antilopenarten. Dazu oft Löwen und mit Glück Leoparden. Ein besonderes Highlight sind Afrikanische Wildhunde. Nashörner werden nur extrem selten gesehen.

4. Wie unterscheidet sich eine Safari in Nyerere von anderen Parks?

Nyerere ist Safari mit Wasser: Bootssafaris auf dem Rufiji gehören hier fest dazu. Dazu kommt eine abwechslungsreiche Mischung aus Flussarmen, Seen, Wald und Ebenen – und meist deutlich weniger Fahrzeuge als auf den klassischen Nord-Routen.

5. Welche Art von Unterkünften gibt es?

Von komfortablen Lodges bis zu stilvollen Tented Camps ist alles möglich, oft direkt am Fluss. Viele Unterkünfte sind nicht eingezäunt – Wildtiere können sich frei bewegen, was die Safari-Atmosphäre besonders authentisch macht. Klare Camp-Regeln und geschulte Teams vor Ort sorgen dafür, dass Sie sich jederzeit gut aufgehoben fühlen.

6. Wie lässt sich Nyerere am besten in eine Rundreise integrieren?

Ideal ist eine Süd-Tansania-Rundreise: Nyerere plus Ruaha für noch mehr Wildnis und starke Raubtier-Reviere. Alternativ kombiniert man Nyerere mit Mikumi (gut für eine kürzere Etappe) und ergänzt Udzungwa, wenn Wandern und Wasserfälle auf dem Plan stehen. Als Badeabschluss passen Sansibar oder Mafia Island hervorragend. Wer anschließend in den Norden möchte, fliegt weiter Richtung Serengeti.

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